Absagebrief Beispiel Essay


Hier sind alle Seiten des Schreibtrainers aufgelistet und direkt ansteuerbar. Mit der Suchfunktion Ihres Browsers können Sie nach Stichwörtern suchen.

1Einleitung: Über den Schreibtrainer und das Schreiben
1.1Wie funktioniert der Schreibtrainer?
1.1.1Den Bildschirm einstellen
1.1.2Sich durchklicken
1.1.3Den Schreibtrainer starten
1.1.4Den Schreibtrainer navigieren
1.1.5Den Schreibtrainer schließen
1.2Worum geht es?
1.2.1Was der Schreibtrainer will
1.2.2Was der Schreibtrainer bietet
1.2.2.1Sich speziell informieren
1.2.2.2Gezielt trainieren
1.2.2.3Schmökern und surfen
1.2.2.4Zusammenhänge sehen
1.2.3Wie Sie den Schreibtrainer einsetzen können
1.2.3.1Das Schreiben vorbereiten
1.2.3.2Das Schreiben begleiten
1.2.3.3Das Schreiben nachbereiten
1.3Was ist Schreiben?
1.3.1Schreiben ist Formulieren.
1.3.2Schreiben ist Erkennen.
1.3.3Schreiben gehorcht bestimmten Regeln.
1.3.4Schreiben dient verschiedenen Zwecken.
1.3.5Schreiben hat bestimmte Rahmenbedingungen.
1.3.5.1Schreiben im Studium
1.3.5.2Schreiben im Beruf
1.3.6Schreiben hat bestimmte Formen.
1.3.6.1Funktionen wissenschaftlichen Schreibens
1.3.6.2Anforderungen an wissenschaftliche Schreibaufgaben
1.3.6.3Leistungen wissenschaftlichen Schreibens
1.3.6.4Funktionen beruflichen Schreibens
1.3.6.5Anforderungen an berufliche Schreibaufgaben
1.3.6.6Leistungen beruflichen Schreibens
1.3.7Schreiben ist ein Prozess.
1.3.7.1Etappe 1: den Text einordnen
1.3.7.2Etappe 2: den Text vorbereiten
1.3.7.3Etappe 3: das Material ordnen
1.3.7.4Etappe 4: den Text planen
1.3.7.5Etappe 5: den Text verfassen
1.3.7.6Etappe 6: den Text überarbeiten
1.3.7.7Etappe 7: den Text lesen und ggf. Korrekturen vornehmen
1.4Impressum
  
2Textsorten und Schreibanlässe
2.1Textsorten des Schreibens im Studium
2.1.1Die Mitschrift
2.1.1.1Anforderungen an eine Mitschrift
2.1.1.2Tipps zur Gestaltung einer Mitschrift
2.1.1.3Hinweise zur Sprache einer Mitschrift
2.1.2Das Laborbuch
2.1.2.1Anforderungen an ein Laborbuch
2.1.2.2Tipps zur Gestaltung eines Laborbuchs
2.1.2.3Hinweise zur Sprache eines Laborbuchs
2.1.3Das Seminarprotokoll
2.1.3.1Anforderungen an ein Seminarprotokoll
2.1.3.2Tipps zur Gestaltung eines Seminarprotokolls
2.1.3.3Hinweise zur Sprache eines Seminarprotokolls
2.1.4Der Versuchsbericht
2.1.4.1Anforderungen an einen Versuchsbericht
2.1.4.2Tipps zur Gestaltung eines Versuchsberichts
2.1.4.3Hinweise zur Sprache eines Versuchsberichts
2.1.5Der Praktikumsbericht
2.1.5.1Anforderungen an einen Praktikumsbericht
2.1.5.2Tipps zur Gestaltung eines Praktikumsberichts
2.1.5.3Hinweise zur Sprache eines Praktikumsberichts
2.1.6Die Rezension
2.1.6.1Anforderungen an eine Rezension
2.1.6.2Tipps zur Gestaltung einer Rezension
2.1.6.3Hinweise zur Sprache einer Rezension
2.1.7Der Essay
2.1.7.1Anforderungen an einen Essay
2.1.7.2Tipps zur Gestaltung eines Essays
2.1.7.3Hinweise zur Sprache eines Essays
2.1.8Das Exzerpt
2.1.8.1Anforderungen an ein Exzerpt
2.1.8.2Tipps zur Gestaltung eines Exzerpts
2.1.8.3Hinweise zur Sprache eines Exzerpts
2.1.9Das Thesenpapier
2.1.9.1Anforderungen an ein Thesenpapier
2.1.9.2Tipps zur Gestaltung eines Thesenpapiers
2.1.9.3Hinweise zur Sprache eines Thesenpapiers
2.1.10Das Exposee
2.1.10.1Anforderungen an ein Exposee
2.1.10.2Tipps zur Gestaltung eines Exposees
2.1.10.3Hinweise zur Sprache eines Exposees
2.1.11Die Hausarbeit
2.1.11.1Anforderungen an eine Hausarbeit
2.1.11.2Tipps zur Gestaltung einer Hausarbeit
2.1.11.3Layout-Vorschlag
2.1.11.4Hinweise zur Sprache einer Hausarbeit
2.1.12Die Abschlussarbeit (Examensarbeit, Magisterarbeit, Diplomarbeit)
2.1.12.1Anforderungen an eine Abschlussarbeit
2.1.12.2Tipps zur Gestaltung einer Abschlussarbeit
2.1.12.3Hinweise zur Sprache einer Abschlussarbeit
2.1.13Die Klausur
2.1.13.1Anforderungen an eine Klausur
2.1.13.2Tipps zur Gestaltung einer Klausur
2.1.13.3Hinweise zur Sprache einer Klausur
2.1.14Der Fachaufsatz
2.1.14.1Anforderungen an einen Fachaufsatz
2.1.14.2Tipps zur Gestaltung eines Fachaufsatzes
2.1.14.3Hinweise zur Sprache eines Fachaufsatzes
2.1.15Das Abstract
2.1.15.1Anforderungen an ein Abstract
2.1.15.2Tipps zur Gestaltung eines Abstracts
2.1.15.3Hinweise zur Sprache eines Abstracts
2.2Textsorten des beruflichen Schreibens
2.2.1Die Notiz
2.2.1.1Anforderungen an Notizen
2.2.1.2Tipps zur Gestaltung von Notizen
2.2.1.3Hinweise zur Sprache von Notizen
2.2.2Die Aktennotiz (der Aktenvermerk)
2.2.2.1Anforderungen an Aktennotizen
2.2.2.2Tipps zur Gestaltung von Aktennotizen
2.2.2.3Hinweise zur Sprache von Aktennotizen
2.2.3Das Protokoll
2.2.3.1Anforderungen an ein Protokoll
2.2.3.2Tipps zur Gestaltung eines Protokolls
2.2.3.3Hinweise zur Sprache eines Protokolls
2.2.4Der Bericht
2.2.4.1Anforderungen an einen Bericht
2.2.4.2Tipps zur Gestaltung eines Berichtes
2.2.4.3Hinweise zur Sprache eines Berichtes
2.2.5Geschäftsbriefe
2.2.5.1Anforderungen an Geschäftsbriefe
2.2.5.2Tipps zur Gestaltung eines Geschäftsbriefes
2.2.5.3Hinweise zur Sprache eines Geschäftsbriefes
2.2.5.4Der Begleitbrief
2.2.5.5Die Anfrage
2.2.5.6Das Angebot
2.2.5.7Der Werbebrief
2.2.5.8Die Bestellung, der Auftrag
2.2.5.9Die Bestätigung
2.2.5.10Die Mahnung
2.2.5.11Die Reklamation, die Mängelrüge
2.2.5.12Die Antwort auf Reklamationen
2.2.5.13Die Einladung
2.2.5.14Die Absage
2.2.5.15Die Grußadresse
2.2.5.16Das Glückwunsch-Schreiben
2.2.5.17Die Danksagung
2.2.5.18Das Kondolenzschreiben
2.2.6Das Rundschreiben
2.2.6.1Anforderungen an Rundschreiben
2.2.6.2Tipps zur Gestaltung von Rundschreiben
2.2.6.3Hinweise zur Sprache in Rundschreiben
2.2.7Die Betriebsanweisung
2.2.7.1Anforderungen an Betriebsanweisungen
2.2.7.2Tipps zur Gestaltung von Betriebsanweisungen
2.2.7.3Hinweise zur Sprache von Betriebsanweisungen
2.2.8Die Kurzmitteilung, der Kurzbrief
2.2.8.1Anforderungen an Kurzbriefe
2.2.8.2Tipps zur Gestaltung von Kurzbriefen
2.2.8.3Hinweise zur Sprache von Kurzbriefen
2.2.9Das Fax
2.2.9.1Anforderungen an Faxe
2.2.9.2Tipps zur Gestaltung von Faxen
2.2.9.3Hinweise zur Sprache in Faxen
2.2.10Die E-Mail
2.2.10.1Anforderungen an E-Mails
2.2.10.2Tipps zur Gestaltung von E-Mails
2.2.10.3Hinweise zur Sprache von E-Mails
2.2.11Das Telefonskript
2.2.11.1Anforderungen an ein Telefonskript
2.2.11.2Tipps zur Gestaltung eines Telefonskripts
2.2.11.3Hinweise zur Sprache eines Telefonskripts
2.2.12Die Anleitung
2.2.12.1Anforderungen an Anleitungen
2.2.12.2Tipps zur Gestaltung von Anleitungen
2.2.12.3Hinweise zur Sprache in Anleitungen
2.2.13Die Dokumentation
2.2.13.1Anforderungen an Dokumentationen
2.2.13.2Tipps zur Gestaltung von Dokumentationen
2.2.13.3Hinweise zur Sprache in Dokumentationen
2.2.14Die Präsentation
2.2.14.1Anforderungen an eine Präsentation
2.2.14.2Tipps zur Gestaltung einer Präsentation
2.2.14.3Hinweise zur Sprache einer Präsentation
2.2.15Die Pressemitteilung
2.2.15.1Anforderungen an Pressemitteilungen
2.2.15.2Tipps zur Gestaltung von Pressemitteilungen
2.2.15.3Hinweise zur Sprache einer Pressemitteilung
2.2.16Der Projektantrag
2.2.16.1Anforderungen an Projektanträge
2.2.16.2Tipps zur Gestaltung von Projektanträgen
2.2.16.3Hinweise zur Sprache in Projektanträgen
  
3Sich orientieren und recherchieren
3.1Den Textinhalt bestimmen: sich orientieren
3.1.1Das Thema einordnen
3.1.1.1Zeichnen Sie eine erste Mind-Map.
3.1.1.2Stellen Sie Fragen an das Thema.
3.1.2Das Thema beurteilen
3.1.3Das Thema eingrenzen
3.1.4Die Arbeitsweise festlegen
3.1.4.1Theorien kompilieren
3.1.4.2Sachverhalte analysieren
3.1.4.3Texte interpretieren
3.1.4.4Daten erarbeiten
3.2Den Textinhalt umreißen: recherchieren
3.2.1Allgemeine Lexika, Enzyklopädien
3.2.1.1Orientierung
3.2.1.2Strukturierung
3.2.2Fachlexika
3.2.2.1Fokussierung
3.2.2.2Spezifikation
3.2.3Handbücher
3.2.3.1Erklärungen
3.2.3.2Überblick
3.2.4Einführungen und Studienbücher
3.2.4.1Einführende Monografien
3.2.4.2Studienbücher
3.2.5Lehrbücher
3.2.6Bibliografien
3.2.6.1Spezialbibliografien
3.2.6.2Studienbibliografien
3.2.7Monografien
3.2.7.1Wissenschaftliche Abhandlungen
3.2.7.2Dissertationen und Habilitationen
3.2.8Sammelbände
3.2.8.1Aufsätze
3.2.8.2Festschriften
3.2.9Periodika (Fachzeitschriften, Jahrbücher, Zeitungen)
3.2.9.1Fachzeitschriften
3.2.9.2Jahrbücher
3.2.9.3Zeitungen
3.2.9.4Noch einige Tipps
3.2.10Das Internet
3.2.10.1Hinweise zur Internetrecherche
3.2.10.2Suchstrategien
3.2.10.3Noch einige Tipps
3.3Den Textinhalt fundieren: bibliografieren
3.3.1Welchen Zweck haben Bibliografien?
3.3.1.1Die Arbeitsbibliografie: Bibliografie für die Literatursuche
3.3.1.2Das Literaturverzeichnis: Bibliografie zum Text
3.3.2Bibliografische Angaben im Literaturverzeichnis
3.3.2.1Komponenten bibliografischer Angaben
3.3.2.2Formen bibliografischer Angaben
3.3.2.3Weitere Konventionen im Literaturverzeichnis
3.4Den Textinhalt erarbeiten: lesen und exzerpieren
3.4.1Das Lesen vorbereiten
3.4.1.1Das Lesen organisieren
3.4.1.2Lesestrategien nutzen
3.4.1.3Den Leseprozess strukturieren
3.4.2Das Lesen planen
3.4.3Den Leseprozess begleiten: exzerpieren
3.4.3.1Das Exzerpt und der gelesene Text: Tipps
3.4.3.2Das Exzerpt und der zu schreibende Text: Tipps
3.5Zentrale Begriffe definieren
3.5.1Begriffsnamen
3.5.2Definitionsweisen
3.5.2.1Hinweisende (ostensive) Definition
3.5.2.2Die Worterklärung
3.5.2.3Oberbegriff und unterscheidende Merkmale
3.5.2.4Definition durch Aufzählung von Elementen (extensionale Definition)
3.5.2.5Definition nur nach Eigenschaften (intensionale Definition)
3.5.2.6Handlungsanweisungen (operationale Definition)
3.5.3Funktion von Definitionen
3.6Den Textinhalt strukturieren
3.6.1Das Material analysieren
3.6.2Die Struktur erarbeiten
3.6.3Den Textverlauf festlegen
  
4Argumentieren und gliedern
4.1Die Funktion einer Argumentation
4.1.1Der Gang der Argumentation
4.1.2Das geeignetste Argumentationsmuster bestimmen
4.2Prinzipien und Muster der Argumentation im Großen
4.2.1Argumentationsprinzipien
4.2.1.1Das chronologische Prinzip
4.2.1.2Das stoffliche Prinzip
4.2.1.3Das argumentative Prinzip
4.2.2Der Dreischritt
4.2.3Formen und Funktionen von Einleitung und Schluss
4.2.3.1Die Einleitung in sachorientierten Texten
4.2.3.2Die Einleitung in partnerbezogenen Texten
4.2.3.3Die Einleitung in funktionalen Texten
4.2.3.4Der Schluss in sachorientierten Texten
4.2.3.5Der Schluss in partnerbezogenen Texten
4.2.3.6Der Schluss in funktionalen Texten
4.2.4Der Fünfschritt
4.2.5Drei charakteristische Argumentationsmuster
4.2.5.1Die Kette
4.2.5.2Der Rhombus
4.2.5.3Die Waage
4.3Prinzipien und Muster der Argumentation im Kleinen
4.3.1Grundsätze der Argumentation
4.3.2Typen von Argumenten
4.3.2.1Zahlen, Daten, Fakten
4.3.2.2Allgemein Gültiges
4.3.2.3Erfahrungen
4.3.2.4Traditionen
4.3.2.5Lehrsätze
4.3.2.6Autoritäten
4.3.2.7Ziele
4.3.3Elemente der Argumentation
4.3.3.1Die These
4.3.3.2Das Axiom
4.3.3.3Die Hypothese
4.3.3.4Die Antithese
4.3.3.5Die Schlussfolgerung
4.3.3.6Die Erläuterung
4.3.3.7Die Begründung
4.3.3.8Die Illustration
4.3.3.9Der Beleg
4.3.3.10Der Verweis
4.3.4Formen der Argumentation
4.3.4.1Die Darstellung
4.3.4.2Die Analyse
4.3.4.3Die Synthese
4.3.4.4Die Interpretation bzw. Exegese
4.3.4.5Die Erörterung bzw. Kritik
4.3.4.6Induktion
4.3.4.7Deduktion
4.3.5Mittel der Verknüpfung von Gedanken und Sätzen
4.3.6Wichtige Stilfiguren
4.3.6.1Das Zitat
4.3.6.2Die (rhetorische) Frage
4.3.6.3Übertreibung und Untertreibung
4.3.6.4Die Wiederholung
4.4Prinzipien und Muster der Gliederung im Großen
4.4.1Gliederungsprinzipien
4.4.1.1Nebenordnung
4.4.1.2Unterordnung
4.4.2Formale Gliederungsmuster
4.4.2.1Hierarchisierung
4.4.2.2Aufteilung
4.4.2.3Die alpha-numerische Gliederung
4.5Prinzipien und Muster der Gliederung im Kleinen
4.5.1Formen und Funktionen der sprachlichen Gliederung
4.5.1.1Sprachliche Gliederungssignale
4.5.1.2Wortwahl
4.5.1.3Textkommentare
4.5.2Formen und Funktionen der textualen Gliederung
4.5.2.1Der Absatz
4.5.2.2Der Abschnitt
4.5.2.3Das Kapitel
4.5.2.4Die Überschrift
4.5.2.5Die Kolumne
4.5.3Formen und Funktionen der visuellen Gliederung
4.5.3.1Schriftgrößen und Schrifttypen
4.5.3.2Zeilenabstände
4.5.3.3Aufzählungen und Nummerierungen
4.5.3.4Formatierungen
4.5.4Die Fußnote
4.5.4.1Zur Gestaltung der Fußnoten
4.5.4.2Einsatzmöglichkeiten für Fußnoten
  
5Schreiben und formulieren
5.1Das Schreiben vorbereiten
5.1.1Die Schreibsituation beeinflussen
5.1.1.1Wählen Sie einen geeigneten Schreibort.
5.1.1.2Bestimmen Sie Ihr Schreibmaterial.
5.1.1.3Geben Sie sich Zeit zum Schreiben.
5.1.2Den Kontext berücksichtigen
5.1.3Die geeignete Sprachform wählen
5.1.3.1Mündliche Sprache und Schriftsprache
5.1.3.2Briefstil und Erzählstil
5.1.3.3Briefstil und Berichtsstil
5.1.3.4Erzählstil und Wissenschaftsstil
5.1.3.5Briefstil und Wissenschaftsstil
5.1.3.6Sprachhandlungen
5.2Die Vorteile des Schreibprozesses nutzen
5.2.1Faustregeln fürs Schreiben berücksichtigen
5.2.1.1Machen Sie den Textinhalt deutlich.
5.2.1.2Unterstützen Sie den Inhalt durch Formulierung und Layout.
5.2.2Das Schreiben der Rohfassung vorbereiten
5.2.2.1Entwickeln Sie eine Fragestellung.
5.2.2.2Zeichnen Sie eine Mind-Map des Textinhalts.
5.2.2.3Formulieren Sie Leitfragen.
5.2.3Die Rohfassung voranschreiben
5.2.4Die Rohfassung in zwei Schritten überarbeiten
5.2.4.1Überarbeitungen, die der Textoptimierung dienen
5.2.4.2Überarbeitungen, die die äußere Form betreffen
5.3Schreibstrategien und Formulierungsmuster
5.3.1Präsentieren, beschreiben
5.3.2Definieren, festsetzen
5.3.3Referieren, berichten
5.3.4Rekapitulieren, zusammenfassen
5.3.5Pointieren, hervorheben
5.3.6Integrieren, aufgreifen
5.3.7Argumentieren, erörtern
5.3.8Konkretisieren, ausführen
5.3.9Explizieren, erläutern
5.3.10Illustrieren, veranschaulichen
5.3.11Dokumentieren, sammeln
5.3.12Kommentieren, einordnen
5.3.13

Vor kurzem hatte ich Gelegenheit, REMID in einem Seminar der Friedens- und Konfliktforschung Marburgs vorzustellen. Und wiedermal wurde in der Diskussion die Frage von einem Seminarteilnehmer aufgeworfen, ob Veganismus eine Religion sei. Im Grunde genüge allein das „missionarische“ Vorgehen einer Bewegung, um diese als „Religion“ zu kategorisieren. Schließlich habe sich die Religionswissenschaft ja von der religiös motivierten Etymologie eines Laktanz, der „religio“ als „Rückbindung an Gott“ begriff, verabschiedet und setze nicht mehr auf essenzialistische Religionskonzepte, welche Religion allein von ihrem wie auch immer gearteten „Wesen“ her bestimmen wollten (z.B. als Glauben an Höhere Wesen). Doch auch wenn REMID sicherlich diese kritische Wende unterstützt (die auch eine Absage an religiöse Deutungen von Religionen beinhaltet), auf unserer Statistik der Religionen und Weltanschauungen fehlen bislang Veganer (ungeprüft: zwischen 250 000 und 460 500 in Deutschland neben 5 Millionen Vegetariern) genauso wie der Deutsche Sportbund (27 Mio.) oder der ADAC (18 Mio. Mitglieder). Und das wird auch so bleiben. Es ist eher ein Armutszeugnis für eine demokratische Kultur, wenn ein rational argumentierender Versuch des Überzeugens (sicherlich mit einem weltanschaulichen moralischen Motiv, das im Einzelfall auch religiös begründet sein kann) durch eine solche Disqualifizierung seiner Motive und damit einer Absage an seine Berechtigung abgewehrt wird. Denn der „Vorwurf“, eine Religion zu sein, ist dann als Kontra-Argument gemeint.

Mag sein. Es ist nicht so einfach. Wer könnte nicht den letzten Satz des Aufmachers für sich gewinnbringend ummünzen?

Dennoch gibt es Unterschiede. Bestimmte Bereiche der Fürsprecher für den Schutz ungeborenen Lebens entsprechen bestimmten religiösen Milieus (vgl. BALANCE (Hg.): Die neue Radikalität der Abtreibungsgegner_innen im (inter-)nationalen Raum, 2012, und dazu den Artikel in der Taz vom 17. Jan. 2013). Zwar werden auch Veganer bzw. Vegetarier wahrscheinlich spezifischen gesellschaftlichen Milieus eher angehören als anderen, doch lässt sich trotz der Existenz entsprechender Vorbilder (z.B. Pythagoreismus,Jainismus) keine vergleichbare Parallelisierung vornehmen. Höchstens ließe sich spekulieren, könnten zukünftige Studien über die z.B. Spiritualität von Veganern Tendenzen feststellen, die sich auf gleiche Weise bei z.B. einer Tierprodukte konsumierenden Kontrollgruppe nicht finden lassen. Vielleicht aber auch schon nicht mehr bei einer Gruppe von Vegetariern. Oder es ergeben sich lediglich sehr allgemeine Lifestyle-Nuancen (möglicherweise sind die Versuchspersonen der Tierprodukte konsumierenden Kontrollgruppe eher Mitglieder im ADAC).

Durchaus religiös argumentiert dieses Plakat und fragt daneben "Fleisch: Deine Religion?". Die dahinterstehende Gruppe Naked Sproud betreibt vielleicht auch nicht zufällig ein Studio für "Chrysalis Yoga". Allerdings repräsentiert dieser Kontext nicht allgemein den von Veganern. Veganismus und Vegetarismus sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Es geht also auch um Klischees. Etwa solchen aus dem durch die Sektendebatte der 1970er bis 1990er Jahre geprägten Assoziationsfeld von Elementen indischer Religiosität in Neuen Religiösen Bewegungen bzw. allgemein in der sogenannten Hippie-Kultur (vgl. Artikel „Aussteiger. Zur Geschichte eines Modewortes“ und „Von Jugend, Radikalisierung und “Sektenberatungen” nicht nur im Islam – ein Déjà-Vu„). Vielleicht auch noch Klischees aus dem Feld der Reformbewegungen um 1900 und ihrer Kritik? Während Vegetarismus (wie zahlenmäßig auch z.B. Yoga) längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, bemühen die Kritiker an und für sich überholte Klischees.

Möglicherweise entwickeln aus dieser Situation heraus, als Veganer in die „Sektierer“-Position geraten zu können, durchaus manche Strategien, welche dieses Dilemma nur verschlimmern. Etwa wenn die von Dr. Ernst Walter Henrich herausgegebene Broschüre „Vegan – Die gesündeste Ernährung“ (Ausgabe 11/2012) überall die „Helfer der Tierindustrie“ (S. 6) und ihr manipulatives Treiben vermutet.

Tierrechte müssen nicht religiös legitimiert sein. Selbst das Umweltbundesamt (UBA) trat Ende letzten Jahres in seinem neuen Positionspapier „Globale Landflächen und Biomasse nachhaltig und ressourcenschonend nutzen“ für einen reduzierten Fleischkonsum ein:

„Die ökologischen und sozioökonomischen Folgen dieses Nachfragesogs sind vielfältig. Sie verschärfen vielerorts den kritischen Zustand der produktiven und regulativen Funktion globaler Ökosysteme, ohne dass die Erreichung eines der zentralen Ziele der Nachhaltigen Entwicklung – die dauerhafte Beseitigung des persistenten Hungers in einigen Regionen der Welt – in Sicht ist. Nach wie vor sind mehr als 1 Milliarde Menschen von Hunger und Unternährung betroffen“ (S. 4).

Auch kann man nicht auf ähnliche Weise wie z.B. bei der Homöopathie oder der Akupunktur sagen, es sei ein esoterisches oder östlich-religiöses Weltbild, welches hinter dem Veganismus stünde (und Akupunktur hat nach entsprechenden Studien inzwischen eine Anerkennung durch die Krankenkassen). Lediglich in bestimmten Fragen (Ist es „natürlich“, dass Menschen Fleisch essen? Ist es „widernatürlich“, wenn Menschen vegan leben?) können weltanschauliche Dispositionen bestehen. Diese Praxis kann mit spezifischen Formen von Spiritualität zusammenfallen (Pantheismus?), muss es aber nicht. Und im Unterschied zu weltanschaulichen Gebäuden wie der Anthroposophie erfasst Veganismus höchstens indirekt alle Lebensbereiche (bzw. der Verzicht auf Tierprodukte). Es ist nur eine bestimmte Ernährungsweise, die nicht notwendig mit einem Heilsgebäude bzw. einer alle Lebensbereiche umfassenden Lehre zusammengeht (im Gegensatz z.B. zum sogenannten „Lichtnahrungsprozess„).

Letztlich wird der Veganismus für seinen Gegner lediglich deshalb zur „Religion“ und seine Argumente zur „Mission“, um seine Verfechter als ernstzunehmende Diskussionspartner auszuschließen. Es handelt sich dann um einen bestimmten abwertenden Begriff von „Religion“, dessen Implikationen im Folgenden näher betrachtet werden sollen. Eine solche rhetorische Strategie kann hilflos wirken (z.B. bei Kapitalismuskritikern), aber auch sehr erfolgreich sein – wenn man diese aus einer hegemonialen Position heraus anwendet. Sie ist zugleich der Vollzug eines Ausstieges aus einem gleichberechtigten demokratischen Diskurs. Der als irrational gebrandmarkte Diskutant kann von nun an vorbringen, was er möchte: Aus einer argumentativen Gesprächssituation wurde im besten Fall eine des „toleranten Dialoges“, welcher Glaubenssätze nebeneinanderstellt, um die Einheit in der Vielheit positiv zu beanspruchen. Solche Begegnungsstätten sind im religiösen Feld eine wichtige Errungenschaft – trotz mancher Schwierigkeiten, die man mit solchen dialogorientierten Institutionen haben kann. Sie reflektieren die Notwendigkeit eines gemeinschaftlichen Miteinanders trotz der Unmöglichkeit einer theologischen Einigung.

Insofern könnte man hieraus eine demokratische Verantwortung herauslesen, den Begriff „Religion“ nicht in einer solchen abschätzigen Weise zu verwenden, um damit Anhänger eines rational vertretbaren Interesses mundtot zu machen. Auch wenn sicherlich (gerade in der Religionswissenschaft) je nach erkenntnistheoretischem Konzept theoretisch Wissen und Glauben für ununterscheidbar erklärt werden können, in der politischen Kultur wäre es für eine Demokratie fatal, wenn sie zur Dialog-Veranstaltung werden sollte. Und gerade faktenbasiertes Argumentieren ist von einem positiven Wissensbegriff abhängig. Das spricht nicht gegen z.B. Studien über (potenzielle oder historische) religiöse Legitimationen oder Interpretationen von Ernäherungsweisen oder anderen Lebensstilelementen. Auch nicht gegen religiös motivierte, aber rational vertretbare politische Interessen. Vielmehr soll auf eine politische Wirkung des Religionsbegriffes aufmerksam gemacht werden, die gerne in Diskussionen über die Grenzen des Fachgegenstandes der Religionswissenschaft unter den Tisch fällt.

Christoph Wagenseil

Nachtrag (07. Februar): Der Satz „Auch nicht gegen religiös motivierte, aber rational vertretbare politische Interessen“ wurde nachträglich zum besseren Verständnis aufgrund des ersten Kommentars eingefügt. Ebenso: „Denn der ‚Vorwurf‘, eine Religion zu sein, ist dann als Kontra-Argument gemeint“ im Aufmacher. Sowie (13. Feb.): „Es handelt sich dann um einen bestimmten abwertenden Begriff von ‚Religion‘, dessen Implikationen im Folgenden näher betrachtet werden sollen“.

Comments

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *